Start Oliver Stone

Anzeigen

Oliver Stone PDF

Oliver StoneWilliam Oliver Stone ist am 15. September 1946 in New York geboren. Oliver Stone ist weltweit als Regisseur, Drehbuchautor und Film-Produzent bekannt. Stone hat bisher drei Mal einen Oscar als Auszeichnung bekommen. Sein Vater war jüdischer Herkunft die Mutter war katholisch und kam aus Frankreich daher spricht Stone auch fliesend französisch. Schon in frühen Jahren schrieb Oliver Marionettentheater-Stücke für seine Cousins, damals war er gerade mal Fünf Jahre alt. Als er Sieben war schrieb er bereits erste Geschichten, sein Vater bezahle ihm einen Vierteldollar pro Stück. Mit neun begann Oliver ein hundert Seiten langes Buch über seine Familie und das Leben im Allgemeinen zu schreiben. Mit 14 Jahren schicken ihn seine Eltern auf ein Internat in seiner Abwesenheit lassen sie sich scheiden. Sein Vater Louis Stone war ein aussichtsreicher Broker an der New Yorker Wall Street der sich eines Tages verspekulierte und finanzielle pleite erlitt. Später hat Oliver diese Geschichte in seinem Film Wall Street verarbeitet.

Oliver Stones Vater, Louis Stone, ist jüdischer Herkunft, seine Mutter eine in Frankreich geborene Katholikin. Die Eltern einigten sich auf den Kompromiss, Oliver episkopalisch zu erziehen. Stone ist später zum Buddhismus konvertiert. Die Familie war wohlhabend, der Sohn ging auf eine Eliteschule in Manhattan. Die Ferien verbrachte er regelmässig bei seiner Grossmutter in Frankreich. Er spricht fliessend französisch. Mit fünf schrieb Oliver bereits Marionettentheater-Stücke für seine Cousins. Mit sieben schrieb er erste Geschichten, für die ihm sein Vater einen Vierteldollar pro Stück bezahlte. Mit neun begann Oliver ein hundert Seiten langes Buch über seine Familie und das Leben im Allgemeinen zu schreiben.

 

Mit 14 Jahren wurde Stone von seinen Eltern auf ein Internat geschickt. Seine Eltern liessen sich dann in Olivers Abwesenheit scheiden: Der Vater hatte Affären mit Ehefrauen aus befreundeten Familien. Er war ein erfolgreicher Broker an der Wall Street, bis er durch schlechte Investments finanziell Schiffbruch erlitt. Stone verarbeitete diese Erlebnisse in dem börsenkritischen Spielfilm Wall Street. Der Bankrott seines Vaters liess Stone zum ersten Mal begreifen, dass er bisher ein privilegiertes Leben geführt hatte. Nach einem eher erfolglosen Jahr an der renommierten Yale University (George W. Bush war einer seiner Kommilitonen), ging Stone nach Vietnam und arbeitete als Englischlehrer. Er kehrte noch einmal nach Yale zurück, verliess die Universität aber erneut nach kurzer Zeit, da er zu sehr damit beschäftigt war, den monströs langen Roman A Child's Night Dream zu schreiben, der von einer Reihe von Verlagen abgelehnt wurde (Stone warf das halbe Manuskript frustriert in den East River). Er ging zurück nach Vietnam, als Freiwilliger im Vietnamkrieg. Stone führt diese Entscheidung auf den Einfluss seines Vaters und der damaligen Filme zurück.

Stone diente von April 1967 bis November 1968. Er bestand auf Fronteinsatz und wurde zweimal verwundet. Er wurde mit dem Purple Heart und dem Bronze Star für „außerordentlich mutiges Verhalten in Kampfhandlungen“ geehrt. Eine seiner Verwundungen wurde nach eigenen Angaben durch Beschuss durch eigene Truppen verursacht. Seine Erfahrungen an der Front verarbeitete Stone später in den kriegskritischen Filmen Platoon, Geboren am 4. Juli (Born on the Fourth of July) und Zwischen Himmel und Hölle (Heaven & Earth), die er eine Trilogie nennt. Nach der Rückkehr aus dem Krieg erlebte Stone in Berkeley die Studentenrevolte mit. Er verbrachte einige Zeit in Mexiko, bei seiner Rückkehr in die USA wurde er wegen des Besitzes von Marihuana festgenommen (sein Vater erstattete die Kaution für seinen Sohn). Stone begann nun ein Studium an der Filmhochschule der New York University, wo Martin Scorsese sein erster Lehrer war. Stone schrieb nach Studienende zehn Drehbücher, die nicht realisiert wurden, und arbeitete als Taxifahrer und Kopierbote. 1972 konnte er sein erstes Drehbuch verkaufen und sogar selbst verfilmen, den B-Movie Die Herrscherin des Bösen (Seizure), ein Horrorfilm.

Nach diesem ersten Film kam eine erneute Durststrecke. Stone arbeitete für eine Firma, die Sportfilme produzierte, und schrieb nebenbei weiterhin Drehbücher, vierzehn insgesamt, darunter Platoon, in dem er seine alptraumhaften Erlebnisse im Krieg verarbeitete. Das Buch wurde gekauft, doch die Produktion zurückgestellt. Für Columbia Pictures schrieb Stone endlich das Drehbuch zu 12 Uhr nachts – Midnight Express (Midnight Express), für das er 1978 seinen ersten Oscar erhielt. Damit hatte Stone in Hollywood den Durchbruch geschafft. Weitere Drehbücher schrieb er unter anderem für Conan der Barbar (Conan the Barbarian), Scarface und Im Jahr des Drachen (Year of the Dragon). Trotz oder wegen seiner Erfolge wurde Stone drogensüchtig, lebte ein wildes Partyleben und war am Ende nahezu bankrott. Was ihn rettete, war der überwältigende Erfolg seines Films Platoon, für den er den zweiten Oscar erhielt – seinen ersten als Regisseur. Es folgte ein weiterer Regie-Oscar für Geboren am 4. Juli (Born on the Fourth of July); in beiden Filmen thematisierte Stone den Vietnamkrieg und löste politische Debatten aus. Es folgten weitere zeit- und politikkritische Filme wie John F. Kennedy – Tatort Dallas (JFK), Natural Born Killers und Nixon – Der Untergang eines Präsidenten (Nixon).

Stones Filme greifen nicht nur häufig politisch kontroverse Themen auf, sie entfachen auch politischen Streit. Die Verfilmung der Ermittlungen nach dem Attentat auf John F. Kennedy unter dem Titel JFK – Tatort Dallas (JFK) löste in den Vereinigten Staaten Diskussionen über den Umgang des Staates mit dem die Nation traumatisierenden Ereignis aus, aber auch über eine von Stone implizierte Beteiligung des Staates an Kennedys Ermordung. Die Kontroverse, die der Film ausgelöst hatte, führte schließlich so weit, dass der Kongress ein Gesetz verabschiedete, mit dem Millionen Seiten von Regierungsdokumenten über die Kennedy-Ermordung öffentlich gemacht wurden, die eigentlich noch einige Jahrzehnte unter Verschluss hätten bleiben sollen. Kritiker warfen dem Regisseur vor, durch Vermengung von geschichtlichen Fakten und fiktionalen Ereignissen zu polemisieren und den Zuschauer zu manipulieren. Stone veröffentlichte daraufhin eine Version des Drehbuches mit Quellenverweisen, um der Kritik zu begegnen (ebenso verfuhr er bei seinem Film Nixon – Der Untergang eines Präsidenten (Nixon), der aus denselben Gründen kritisiert wurde).

 
More articles :

» Quentin Tarantino

Die Filme des Multitalentes Quentin Jerome Tarantino, der als Regisseur, Schauspieler, Produzent und Drehbuchautor in vielen seiner Filme gleich mehrere Parts übernimmt wie z.B. in Pulp Fiction wo er Regisseur, Drehbuchautor und Darsteller in einem...

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

 

Empfehlungen

Geld verdienen mit Werbung auf dem Auto ohne Arbeit